Das Ende der Welt…

Naja, nicht das Ende der Welt, sondern vielmehr das Ende der Lofoten stand heute auf unserem Besuchsplan: Å. Begonnen haben wir den Tag aber sehr gemütlich mit einer Fahrt nach Nusfjord am Vormittag. Das kleine ehemalige Fischerdörfchen liegt am Ende einer langen engen Straße und dient heute als Freilichtmuseum. Das Wetter hat sich – wie eigentlich den ganzen Tag über – nicht so recht entscheiden können wie es nun sein will: Regen und Sonne haben sich im 2-Minutentakt abgewechselt. Leider haben gegen Nachmittag dann aber die Regenwolken die Oberhand gewonnen und die Sonne hat sich immer seltener hervorgetraut. Nach Nusfjord ging es weiter an den westlichen Zipfel der Lofoten nach Å, das Dorf mit dem unglaublich langen Namen liegt neben der Straße, die dort in einem großen Parkplatz endet. Wir waren verwundert, dass es doch erstaunlich viele Besucher dort gab, der Parkpaltz war zumindest ausgesprochen gut besucht. Auf der Rückfahrt haben wir dann in Reine noch Gaby (aus meinem Norwegischkurs) und Vroni einen Besuch abgestattet, die heute für einen einwöchigen Urlaub dort angekommen sind – danke nochmal für die nette Kaffe & Kucheneinladung! 🙂
Der Wetterbericht für die nächsten Tage ist leider nicht wirklich berauschend: vorhin kam die Warnmeldung, dass für die Gegend der Lofoten bis Narvik und Mo i Rana am Dienstag und Mittwoch mit Starkregen zu rechnen sei. Erst am Donnerstag gegen Mittag könnte es dann vielleicht wieder besser werden – also wieder so wie heute: mal trocken, mal nass: alles in allem aber eindeutig viel zu kalt. Wir werden deshalb den morgigen Tag zur Erholung und Buchung der nächsten Unterkünfte auf dem Weg nach Süden nutzen, um dann am Mittwoch mit der Fähre von Svolvær in Richtung norwegisches Festland zu fahren. Da der Wetterbericht leider auch für Südnorwegen nicht wirklich berauschend ist, werden wir recht zügig bis Kristiansand fahren und die teuren Hotelübernachtungen auf ein Minimum reduzieren.

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