{"id":684,"date":"2016-09-14T21:46:20","date_gmt":"2016-09-14T19:46:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.nitram.org\/?p=684"},"modified":"2016-09-14T21:46:22","modified_gmt":"2016-09-14T19:46:22","slug":"blindflug-nach-geiranger","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.nitram.org\/?p=684","title":{"rendered":"Blindflug nach Geiranger"},"content":{"rendered":"<p>Heute Morgen haben wir bereits um 7 Uhr unser Fr\u00fchst\u00fcck zu uns genommen, was angesichts der vielen Kinder in dem Hostel auch eine gute Idee war &#8211; wir wurden fertig bevor die gro\u00dfe Meute Platz genommen hatte. Der eigentliche Grund lag aber eher darin begr\u00fcndet, dass wir heute eine gr\u00f6\u00dfere Strecke zu fahren hatten: Alles in allem waren wir fast 450 Kilometer unterwegs und haben daf\u00fcr \u00fcber 11 Stunden gebraucht. Heute waren daran nicht einmal in erster Linie die vielen Fotostopps verantwortlich, welche sich aufgrund des bew\u00f6lkten Himmels in Grenzen gehalten haben, als vielmehr die Tatsache, dass man im Idealfall nur 80 kmh fahren darf, in der Regel aber deutlich langsamer unterwegs ist. Sei es, dass die Geschwindigkeit begrenzt ist, die Stra\u00dfe wegen einer Baustelle nur Kollonnenfahrten zul\u00e4sst oder vor einem ein LKW tonnenschwere Steine transportiert &#8211; zu guter Letzt hielt uns dann auch noch das Wetter auf.<\/p>\n<p>Die Fahrt an sich war zumindest wirklich abwechslungsreich: Wir sind im st\u00e4ndigen Wechsel ein paar hundert Meter in die H\u00f6he gefahren, bevor es kurz danach wieder auf Meeresh\u00f6he hinunter ging. Die Landschaft hat sich entsprechend einen st\u00e4ndigen Wechsel von Sommer und Herbst gegeben: War man gerade noch in den saftigsten gr\u00fcnen Wiesen unterwegs war man f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter bereits wieder mitten im Herbstlaub mit den sch\u00f6nsten Verf\u00e4rbungen &#8211; trotz des wolkenverhangnen Himmels. Faszinierend war die kurze Fahrt \u00fcber die Stalheimskleiva: diese hatten wir eigentlich nur genommen, da wir an einem gr\u00f6\u00dferen LKW nicht vorbei kamen und ich keine Lust hatte noch l\u00e4nger hinter diesem herzufahren. Also bin ich stattdessen von der neuen Stra\u00dfe auf die alte historische Stra\u00dfe abgebogen, welche immerhin fast 200 Jahre auf dem Buckel hat und zudem zu den steilsten Stra\u00dfen Nordeuropas z\u00e4hlt: die Serpentinen hatten es tats\u00e4chlich in sich, dagegen ist der Trollstigen ausgesprochen harmlos &#8211; der Ausblick entsch\u00e4digte aber f\u00fcr alles. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Am Abend ging es noch auf die Aussichtsplattform Dalsnibba \u00fcber dem Geirangerfjord. Die Fahrt dorthin ist schon allein aufgrund der Tatsache faszinierend, dass man in k\u00fcrzester Zeit von Null Meter \u00fcber dem Meeresspiegel auf etwa 1.500 Meter \u00fcber dem Meeresspiegel f\u00e4hrt &#8211; eine ensprechend unterschiedliche Landschaft nat\u00fcrlich inbegriffen: unten herrscht noch Sommer und alles ist sch\u00f6n gr\u00fcn, nach kurzer Zeit findet man sich mitten im Herbst wieder, w\u00e4hrend die Landschaft oben dann eher an eine karge Mondlandschaft erinnert. Zum Gl\u00fcck konnte ich mich durchsetzen und wir sind tats\u00e4chlich bis ganz nach oben gefahren: Das Wetter sah zwar nicht sehr einladend aus und es war bereits weiter unten erkennbar, dass aus der Aussicht \u00fcber den Geirangerfjord nichts werden wird, gelohnt hat es sich aber allemal &#8211; vielleicht gerade wegen der ganz besonderen Aussicht. Wie man auf dem Foto gut erkennen kann liegt \u00fcber dem Geirangerfjord eine dichte Wolkendecke, der Ausblick ist aber trotzdem einfach nur toll. Etwas weniger sch\u00f6n war die Wolkendecke dann auf der Fahrt hinunter zum Geirangerfjord: Ist die Stra\u00dfe aufgrund der vielen engen und steilen Serpentinen auch bei normalem Wetter nicht ganz einfach zu fahren wird es bei dichtem Nebel mit einer Sichtweite von unter zwei Meter gleich noch spannender. \ud83d\ude42<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.nitram.org\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/dsc05677.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.nitram.org\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/dsc05677.jpg\" alt=\"\" width=\"1616\" height=\"1080\" class=\"alignnone size-full wp-image-683\" srcset=\"http:\/\/blog.nitram.org\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/dsc05677.jpg 1616w, http:\/\/blog.nitram.org\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/dsc05677-300x200.jpg 300w, http:\/\/blog.nitram.org\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/dsc05677-768x513.jpg 768w, http:\/\/blog.nitram.org\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/dsc05677-1024x684.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1616px) 100vw, 1616px\" \/><\/a><br \/>\nEigentlich war f\u00fcr den morgigen Tag eine \u00e4hnliche anstrengende und lange Fahrt geplant gewesen, diese haben wir nun aber gek\u00fcrzt: einige Sehensw\u00fcrdigkeiten, welche auf meiner Liste noch offen sind klappen somit zwar wieder nicht, aber so habe ich wenigstens ein Argument warum ich wieder nach Norwegen muss! \ud83d\ude42 Der gek\u00fcrzte Weg sieht nun vor, dass es auf direktem Weg nach \u00c5lesund geht. Der Wetterbericht ist sehr sch\u00f6n, es werden also sicherlich wieder reichlich Fotostopps eingelegt werden und au\u00dferdem ist die Stadt ohnehin so sch\u00f6n, dass man dort ohne Probleme auch ein paar Stunden so verbringen kann. \ud83d\ude42 Die Nacht heute verbringen wir direkt in Geiranger in einem recht sch\u00f6nen Hotel &#8211; die Zimmer sind in Ordnung und zum Abendessen gab es ein ausgesprochen leckeres Buffet zu verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig g\u00fcnstigen 40 Euro.<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.nitram.org%2F%3Fp%3D684&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute Morgen haben wir bereits um 7 Uhr unser Fr\u00fchst\u00fcck zu uns genommen, was angesichts der vielen Kinder in dem Hostel auch eine gute Idee war &#8211; wir wurden fertig bevor die gro\u00dfe Meute Platz genommen hatte. 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