{"id":1022,"date":"2017-10-03T10:53:39","date_gmt":"2017-10-03T08:53:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.nitram.org\/?p=1022"},"modified":"2018-02-20T10:30:01","modified_gmt":"2018-02-20T08:30:01","slug":"abschlussbericht-polen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.nitram.org\/?p=1022","title":{"rendered":"Abschlussbericht Polen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1023\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.nitram.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/polenreise.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1023\" class=\"size-medium wp-image-1023\" src=\"http:\/\/blog.nitram.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/polenreise-300x254.jpg\" alt=\"3100 Kilometer, 2500 Fotos\" width=\"300\" height=\"254\" srcset=\"http:\/\/blog.nitram.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/polenreise-300x254.jpg 300w, http:\/\/blog.nitram.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/polenreise-768x649.jpg 768w, http:\/\/blog.nitram.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/polenreise-1024x866.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1023\" class=\"wp-caption-text\">3100 Kilometer, 2500 Fotos<\/p><\/div>\n<p>Nat\u00fcrlich darf auch zur Polenrundreise der Abschlussbericht nicht fehlen: wir waren in knapp zwei Wochen (ausgehend vom gemeinsamen Startpunkt in Berlin) etwa 3.100 Kilometer unterwegs und in der Zeit sind 2.500 Fotos entstanden. Gesehen haben wir nat\u00fcrlich eine ganze Menge, einige Regionen davon waren sch\u00f6ner, andere weniger sch\u00f6n. Am sch\u00f6nsten fand ich landschaftlich auf alle F\u00e4lle die Masuren, die St\u00f6rche waren zwar leider schon Richtung S\u00fcden unterwegs, aber alleine die endlosen Alleen und unz\u00e4hligen Gew\u00e4sser waren sehenswert.<\/p>\n<p><!--more-->Die Stra\u00dfen im Norden Polens waren zwar teilweise in einem nicht ganz so guten Zustand, beim Fahren gab es aber &#8211; abgesehen von den tausenden Baustellen &#8211; keinerlei Probleme. Die Hotelzimmer waren im Gro\u00dfen und Ganzen auch absolut in Ordnung und das noch dazu zu einem recht g\u00fcnstigen Preis &#8211; wobei auffiel, dass die Hotels an der Ostseek\u00fcste deutlich g\u00fcnstiger waren als im S\u00fcden. Das kann aber auch daran gelegen haben, dass in der Gegend die Urlaubssaison ganz offensichtlich vor\u00fcber war und mindestens jede zweite Hotel und Restaurant ohnehin geschlossen hatte. Die Essenspreise waren in ganz Polen ausgesprochen g\u00fcnstig, Ich w\u00fcrde grob die H\u00e4lfte von den deutschen Preisen sch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>In den zwei Wochen sind uns doch einige &#8222;Kuriosit\u00e4ten&#8220; in dem Land aufgefallen:<\/p>\n<ul>\n<li>Den Polen scheinen die Hausanstriche egal zu sein: die H\u00e4user sahen oftmals schrecklich heruntergekommen aus, aber der zugeh\u00f6rige Garten war in einem perfekt gepflegten Zustand.<\/li>\n<li>Die Innenst\u00e4dte sind oftmals wundersch\u00f6n, alles um die Innenstadt herum daf\u00fcr umso weniger, dort dominieren dann oftmals die Plattenbauten aus Sozialismuszeiten.<\/li>\n<li>Polnische katholische Kirchen haben selbstverst\u00e4ndlich ein Bild von Johannes Paus II irgendwo angebracht und die Friedh\u00f6fe sind schrecklich kitschig. Scheinbar gilt ein Grab umso sch\u00f6ner je bunter die k\u00fcnstlichen Blumen sind und je mehr alles funkelt und glitzert.<\/li>\n<li>Polen sammeln gerne Pilze und das \u00fcberall! Selbst an der Autobahn stehen die Autos am Seitenstreifen um im angrenzenden Wald nach Pilzen zu suchen. Besonders faszinierend waren diverse Verkaufsst\u00e4nde auf dem Standstreifen der Autobahn, an denen die frisch gesammelten Pilze sofort verkauft werden.<\/li>\n<li>Wir haben auf jeder Tagesroute diverse Baustellen gesehen, aber wirklich auf keiner Einzigen haben alle Bauarbeiter gearbeitet: zwei haben gegraben und vier standen drum herum und haben zugesehen.<\/li>\n<li>Man hat oftmals das Gef\u00fchl, es werden k\u00fcnstlich Jobs geschaffen: seien es vier Leute, die sich um einen winzigen Parkplatz k\u00fcmmern, sechs Bauarbeiter, die sich mit Schaufel und Besen um ein klein wenig Erde auf einem 2-Meterbereich der Stra\u00dfe k\u00fcmmern, oder der von uns so genannte LKW-Herauswinker an allen Baustellenzufahrten.<\/li>\n<li>Egal wo man in Polen parken will: es kostet immer etwas, wenn auch nicht viel. Parkuhren waren dabei allerdings kaum vorhanden, in der Regel sitzt in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden ein Parkw\u00e4chter, der dann das Geld kassiert.<\/li>\n<li>Die Technik ist teilweise noch nicht auf dem aktuellen Stand angekommen, sei dies die historisch anmutende F\u00e4hre \u00fcber die Weichsel oder so manches Ger\u00e4t auf dem Acker.<\/li>\n<li>Die Geschwindigkeitsschilder in Polen dienen scheinbar nur der Verzierung von Stra\u00dfen. Obwohl wir immer 10 bis 20 km\/h schneller fuhren als erlaubt &#8211; um kein Verkehrshindernis darzustellen &#8211; haben uns 95% der Polen trotzdem noch locker \u00fcberholt.<\/li>\n<li>Zu guter Letzt: die Polen besitzen ein absolutes Gottvertrauen: dies zeigen sie t\u00e4glich bei ihren waghalsigen \u00dcberholman\u00f6vern auf den Stra\u00dfen: Egal ob man sich 10 Meter vor einer H\u00fcgelkuppe oder mitten in einer engen Kurve befindet: \u00fcberholt wird immer. Umso erstaunlicher, dass wir daraus resultierend nur einen einzigen Unfall gesehen haben.<\/li>\n<\/ul>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.nitram.org%2F%3Fp%3D1022&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich darf auch zur Polenrundreise der Abschlussbericht nicht fehlen: wir waren in knapp zwei Wochen (ausgehend vom gemeinsamen Startpunkt in Berlin) etwa 3.100 Kilometer unterwegs und in der Zeit sind 2.500 Fotos entstanden. Gesehen haben wir nat\u00fcrlich eine ganze Menge, einige Regionen davon waren sch\u00f6ner, andere weniger sch\u00f6n. 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